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Tage wie diese

End­lich ist es wie­der soweit: Es ist Prü­fungs­zeit! Was gibt es Schö­ne­res, als bei som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren und herr­li­chem Wet­ter im Kel­ler der FHNW sich mit Klau­su­ren zu ver­gnü­gen? Seht ihr, ich kann mir auch nichts Bes­se­res vorstellen.

Ja, die letz­ten Wochen waren noch­mals inten­siv und je nach Stu­di­en­gang dau­ert das auch noch etwas an. Bei mir ist das mei­ste zum Glück schon durch, nur noch eine Prü­fung steht an. Der Unter­bruch zwi­schen Herbst­se­me­ster und Fruhlings­se­me­ster war ja ziem­lich kurz und mit Fei­er­ta­gen, Ler­nen und Prü­fun­gen gespickt. So eine rich­ti­ge Pau­se war das nicht, zudem im Dezem­ber auch noch mei­ne Toch­ter auf die Welt gekom­men ist.

Jetzt aber fühlt es sich schon ziem­lich anders an. Mit einer Aus­nah­me hat bei mir das Seme­ster schon Mit­te Mai geen­det und das 60% Arbeits­pen­sum macht sich nun mit viel frei ver­füg­ba­rer Zeit bemerk­bar. So rich­tig frei habe ich natür­lich trotz­dem nicht, etwas Ler­nen muss ja schon sein und wenn ich Zuhau­se bin, wer­de ich von mei­nem Sohn beschäf­tigt oder darf mei­ne Toch­ter bespas­sen. Aber die Frei­heit, sich etwas fle­xi­bler zu orga­ni­sie­ren, genies­se ich im Moment sehr.

Das gute Wet­ter hilft da mas­siv. Kin­der sind im Som­mer ein­fa­cher. Auch ab und zu ein­fa­cher zu ertra­gen. Sie kön­nen her­um­ren­nen, plit­sch­nass sein und sich im Sand­ka­sten panie­ren, alles ok. Auch die Umge­wöh­nung auf die win­del­freie Zeit ist ein­fa­cher – deut­lich weni­ger Klei­der zu wech­seln als im Win­ter! Nur das Son­nen­creme ein­schmie­ren ist ein ewi­ges Theater.

Auf der Arbeit lässt sich der Som­mer auch bemer­ken. Die Mit­ar­bei­ter gehen in den Urlaub, die Raum­tem­pe­ra­tur im Büro ist kusche­lig warm auf Kör­per­tem­pe­ra­tur ein­ge­stellt (Kli­ma­an­la­ge lohnt sich nicht, das Gebäu­de wird sowie­so in den näch­sten Jah­ren abge­ris­sen), die Aus­zu­bil­den­den haben Ihre LAPs und die Prak­ti­kan­ten fan­gen sich an zu ver­ab­schie­den. Eigent­lich endet das Jahr eher im Som­mer als Ende Dezember.

Auch bei mir ist im August Neu­jahr, ich wechs­le den Arbeit­ge­ber (lei­der auch noch ohne Kli­ma­an­la­ge, aber das Gebäu­de soll noch etwas bestehen blei­ben), mei­ne Toch­ter wird ab August an die Kita ange­wöhnt, mei­ne Frau beginnt wie­der zu arbei­ten nach der Baby­pau­se und irgend­wann im Sep­tem­ber fängt ja auch wie­der das näch­ste Seme­ster an.

Es war viel los und es steht noch so eini­ges an, aber das stimmt so auch. Ich habe vie­le Frei­hei­ten, kann mein eige­nes Schick­sal in die Hand neh­men und mein Leben, mei­ne Zukunft gestal­ten. Im Moment bin ich ein­fach nur sehr glück­lich mit mei­nem Leben.

Ja, an Tagen wie die­sen, wünscht man sich Unend­lich­keit. Schö­ne Seme­ster­fe­ri­en an alle und geniesst das Leben!

 

Pho­to by Raphaël Bis­cal­di on Unsplash

 

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